Foto: Christine-Fenzl
Festivals

Das Toronto International Film Festival eröffnet mit zahlreichen Beiträgen aus Deutschland

Zum 46. Mal werden ab dem 9. September in Toronto die roten Teppiche ausgerollt. 10 Tage präsentiert das Festival fast 200 ausgewählte internationale Filme, darunter auch zahlreiche deutsche Produktionen und Ko-Produktionen.

In der Sektion „Special Presentations“ feiert „Ich bin dein Mensch“, in der Regie von Maria Schrader und mit Protagonistin Maren Eggert, Nordamerika-Premiere. Soeben wurde der Film in fünf Kategorien für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Ebenso freuen wir uns, dass Komplizen Film (Janine Jackowski, Jonas Dornbach) an gleich drei Filmen als Ko-Produzent beteiligt ist: an der Romanverfilmung „Die Geschichte meiner Frau“ von Ildikó Enyedi und den vierten Spielfilm des israelischen Regisseurs Nadav Lapid „Aheds Knie“ in der Sektion „Special Presentations“. In der Rubrik Special Events ist außerdem das Prinzessin Diana Biopic „Spencer“ von Pablo Larrain mit Kristen Stewart in der Hauptrolle vertreten.

In der Sektion Special Events tritt auch der Film „Memoria“ von Apichatpong Weerasethakul an. Ebenfalls unter der Beteiligung von The Match Factory (Michael Weber) hat „Vengeance is Mine, all Others pay Cash“ von dem indonesischen Regisseur Edwin, Chancen auf eine Auszeichnung.

Komplettiert werden die deutschen Beiträge in der Reihe „Special Presentations“ um drei weitere deutsche Ko-Produktionen: „France“ von Bruno Dumont (Koproduktion: Red Balloon Film), die französisch-deutsch-belgische Produktion „Lingui – Heilige Bande“ von Mahamat-Saleh Haroun an der die Produktionsfirma Made in Germany (Melanie Andernach, Knut Losen) beteiligt ist und „The Middle Man“ von Bent Hamer (Koproduktion: Pandora Film).

Im Rahmen einer Gala Presentation zeigt das TIFF „Bergman Island“ von Mia Hansen-Løve koproduziert von der Münchner Produktionsfirma Neue Bioskop Film (Dietmar Güntsche), der von einem amerikanisches Filmemacher-Paar erzählt, das zum Haus von Ingmar Bergman pilgert, wo sich bald Fiktion und Realität mehr und mehr vermischen.

Weltpremiere feiern außerdem die Berliner Regisseure Daniel Carsenty and Mohammed Abugethhave mit ihrem Dokumentarfilm „The Devil’s Driver“, der über einen Zeitraum von fünf Jahren zwei Beduinen begleitet, wie sie palästinensische Arbeiter nach Israel schmuggeln.

Unter der Beteiligung der Weydemann Brüdern (Jakob Weydemann, Jonas Weydemann) feiert „Whether the Weather is fine“ von Carlos Manatad in der Sektion „Contemporary World Cinema“ seine nordamerikanische Premiere.

Grund zur Freude liefern zwei weitere deutsche Koproduktionen in der Kategorie „Contemporary World Cinema“: „Compartment Nr 6“ von Juho Kuosmanen unter der Beteiligung von Achtung Panda! (Jamila Wenske), und „The Gravedigger’s Wife“ von Khadar Ayderus Ahmed mitproduziert von Twenty Twenty Vision (Thanassis Karathanos).

In der Sektion „Discovery“ haben außerdem „Anadolu Leoparı“
von Emre Kayış (Koproduktion: Elemag Pictures) und „Vuta N'Kuvute“
von Amil Shivji unter der Beteiligung von Niko Film (Nicole Gerhards) Chancen auf eine Auszeichnung.

Auch ein deutscher fünfzehnminütiger Kurzfilm ist beim diesjährigen TIFF zu sehen: „The Capacity for Adequate Anger“ von Vika Kirchenbauer.

Die Deutsche Filmakademie wünscht allen viel Erfolg!

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