Toronto International Film Festival mit deutscher Beteiligung

Das 44. Toronto International Filmfestival (5. bis 15 September) wirft seinen Schatten voraus und veröffentlicht dieser Tage sein Programm.

Weltpremiere feiert Regisseurin Ina Weiss mit ihrem Fim Das Vorspiel im Rahmen der Discovery-Sektion. In der Port au Prince (Jan Krüger) Produktion spielt Nina Hoss eine von einer Ehekrise gebeutelte Gegenlehrerin, die ihren Ehrgeiz zunehmend auf den talentierten Schüler Alexander projiziert.

Als Nord Amerika Premiere zeigt das TIFF im Rahmen einer Special Presentation Pelikanblut von Katrin Gebbe (Produktion Verena Gräfe-Höft, Juna Film). Ebenso mit Nina Hoss in der Hauptrolle inszeniert sie die Liebesgeschichte zwischen einem Vogelbeobachter und einer militanten Tierschützerin, die einander in einem Suizidforum kennenlernen.

In der Reihe Masters ist Angela Schanelec mit ihrem Berlinale-Film Ich war zuhause, aber… zu sehen. Schanelec lässt darin die alleinerziehende Astrid um den Verbleib ihres 13-Jährigen Sohnes bangen. Doch die Erleichterung über die plötzliche Rückkehr wehrt nur kurz, denn er will seine Abwesenheit mit keinem Wort erkären.

In der mit 25.000 Euro dotieren Sektion Plattform tummeln sich vier Produktionen mit deutscher Beteiligung: Federico Veirojs Así Habló El Cambista (Koproduzent: Pandora Film), Pietro Marcellos Martin Eden (Koproduzent: Match Factory Productions), Julie Delpys My Zoe (Koproduzent: Amusement Park Films) mit Daniel Brühl in der Hauptrolle und Alice Winocours Proxima (Koproduzent: Pandora Film) mit Lars Eidinger in der Hauptrolle.