Filmfoto: „Und morgen die ganze Welt” · © Seven Elephants/Alamode Oliver Wolff

Julia von Heinz im Wettbewerb von Venedig

Die 77. Internationalen Filmfestspiele von Venedig gehen vom 2. – 12. September als das erste europäische A-Festival mit einer physischen Ausgabe am Lido an den Start. Wir freuen uns, dass Julia von Heinz mit „Und morgen die ganze Welt” (DE/FR, Seven Elephants, Kings & Queens Filmproduktion) in den Wettbewerb eingeladen wurde! Sie richtet in ihrem neuen Film den Blick auf die aktuellen Brennpunkte unserer Gesellschaft. Deutschland wird durch eine Reihe gewalttätiger rassistischer Terroranschläge erschüttert, in Folge dessen die 20-jährige Luisa einer Untergruppe der Antifa beitritt, um sich dem Aufstand der Neo-Nazi-Bewegung entgegenzustellen.
Darüber hinaus sind mit „Never Donna Snow Again“ von Malgorzata Szumowska (PL/DE, Match Factory Productions), „Notturno“ von Gianfranco Rosi (IT/FR/DE, No Nation Films) und „Quo Vadis, Aida?“ Von Jasmila Zbanic (BA/AT/RO/NL/DE/PL/FR/NO, Razor Film Produktion) drei deutsche Koproduktionen im Wettbewerb zu sehen.

„Das neue Evangelium“ von Milo Rau (DE/CH, Fruitmarket Kultur und Medien) wird seine Premiere als Special Event der autarken Programmreihe Giornate degli Autori haben. Darin dokumentiert und inszeniert der Regisseur eine „Revolte der Würde“. Angeführt vom politischen Aktivisten Yvan Sagnet kämpft die Bewegung für die Rechte der Geflüchteten, die über das Mittelmeer nach Europa kamen, und Süditalien auf den Feldern versklavt werden. Gemeinsam kehren sie an die Ursprünge des Evangeliums zurück und inszenieren es als Passionsspiel.

Alle deutschen Filme und Koproduktion im Programm von Venedig finden Sie hier.