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BESORGNIS UM INHAFTIERTEN FILMEMACHER KEYWAN KARIMI

Die Internationale Autorenverband PEN meldet tiefe Sorge um den Gesundheitszustand des inhaftierten Filmemachers Keywan Karimi. Seit dem 23. November 2016 ist der kurdische Filmemacher in Haft nachdem er 2015 zu  sechs Jahren Gefängnis und 223 Peitschenhieben wegen vermeintlicher „Beleidigung der Heiligtümer“, „Verbreitung von Propaganda gegen das System“ und „illegitimer Beziehungen“ verurteilt worden war.

Nach Aussagen von Ärzten im Teheraner Evin Gefängnis hat er Bronchitis und eine akute Lungenentzündung. Sie raten dringend zu einem Transfer in eine spezialisierte Einrichtung. Die Strafvollzugsbehörden verweigern jedoch den Transfer in eine solche Klinik.

PEN fordert die iranischen Behörden nachdrücklich dazu auf, Karimis Verurteilung aufzuheben. Zudem ist der PEN sehr über die Auspeitschung besorgt, da sie gegen das absolute Folterverbot des Völkerrechts verstößt. Außerdem fordert die Organisation die iranischen Behörden dazu auf, dass Karimi umgehend die dringend benötigte medizinische Versorgung erhält.

Die Deutsche Filmakademie schließt sich diesem Aufruf an.

Auf der Website des PEN-ZENTRUM DEUTSCHLAND finden Sie neben Hintergrundinformationen ebenfalls die Anschrift der Iranischen Botschaft.

http://www.pen-deutschland.de/de/2017/02/18/iran-ernste-sorge-um-die-gesundheit-des-inhaftierten-filmemachers-keywan-karimi/




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