© Fabian Gamper/Studio Zentral
Filmpreise

„In die Sonne schauen“ ist der deutsche Beitrag für die Oscars® 2026

Der Spielfilm „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski wird für Deutschland bei der 98. Oscar®-Verleihung in der Kategorie „Best International Feature Film“ ins Rennen gehen.

Die von German Films berufene, unabhängige Fachjury begründet ihre Entscheidung mit folgenden Worten:
„IN DIE SONNE SCHAUEN ist formal kompromisslos, emotional existenziell und künstlerisch einzigartig – ein Solitär des deutschen und internationalen Kinos. Über ein Jahrhundert hinweg verwebt der Film die Leben von vier Frauen, die gegen Enge, Gewalt und gesellschaftliche Zwänge kämpfen. Ein Werk von seltener Dringlichkeit, meisterlich inszeniert, poetisch, universell, mutig. IN DIE SONNE SCHAUEN ist ein körperliches Erlebnis, das nachhallt und sich ins Gedächtnis brennt.“

Über den Film:

„In die Sonne schauen“ (int. Titel „Sound of Falling“) wurde produziert von Maren Schmitt, Lucas Schmidt und Lasse Scharpen (für Studio Zentral) in Koproduktion mit dem ZDF/Das Kleine Fernsehspiel und gefördert von Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und Deutscher Filmförderfonds (DFFF). Der Film feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes und wurde mit dem Preis der Jury (ex aequo) ausgezeichnet.

Die deutsche Filmemacherin Mascha Schilinski studierte an der Filmschule Hamburg Drehbuch und an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie. Ihr Film „Die Tochter“ feierte 2017 Weltpremiere auf der Berlinale und wurde mehrfach international ausgezeichnet. „In die Sonne schauen“ ist Mascha Schilinskis zweiter Langfilm.

Der Weg zu den Oscars®:

Die 15 Titel umfassende Shortlist in der Kategorie „Best International Feature Film“ wird am 16. Dezember 2025 verkündet. Aus dieser Shortlist werden die fünf nominierten Filme ausgewählt und am 22. Januar 2026 bekanntgegeben. Die Oscar®-Verleihung findet am 15. März 2026 statt.

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