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Kida Khodr Ramadan, Edin Hasanovic, Barbara Philipp, Sascha Alexander Geršak::beim Nominiertenabend im April
Klassiker sehen – Filme verstehen::Die junge Filmakademie
Emily Atef::bei der Mitgliederversammlung im Februar

MEIN FILM

Herausragende Vertreter des geistigen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens unserer Republik stellen in einem exklusiven, aber öffentlich wahrnehmbaren Rahmen einen Kinofilm vor, der auf ihr Leben, ihr Denken, ihre Weltanschauung oder einfach nur in einer ganz bestimmten Situation ihres Lebens eine entscheidende Rolle spielt oder gespielt hat. Dabei müssen weder die Herkunft des Films noch sein Alter noch sein Genre eine Rolle spielen. Die Vorstellung findet in Form eines Vortrags statt. Je pointierter, origineller und subjektiver, desto besser. Einziges Kriterium: der Redner darf nicht aus der Filmbranche stammen. Die Vorträge sind als persönliche, intime Bekenntnisse gehalten. Kino als individuelle Erfahrung. Das bedeutet nicht nur Einblicke in das gedankliche Privatissimum der prominenten Redner, sondern liefert auch intellektuelle und emotionale Anstöße zur Rezeption von Filmen für das Publikum. Es macht den Film anders zum Thema als in den Fachgesprächen im Alltag der Filmakademie.

Paul Breitner | PROFIS – EIN JAHR FUSSBALL MIT PAUL BREITNER UND ULI HOENEß

Fußball-Legende Paul Breitner präsentierte am 26. September 2013 im Arri-Kino in München den Dokumentarfilm PROFIS – EIN JAHR FUSSBALL MIT PAUL BREITNER UND ULI HOENEß (Regie: Christian Weisenborn & Michael Wulfes) und sprach anschließend im Publikumsgespräch mit dem Filmakademie-Mitglied und leidenschaftlichen Fußballfan Peter Lohmeyer (u.a. DAS WUNDER VON BERN) über Dreharbeiten, Hintergründe und Fußballprofis gestern und heute. „Der Film ist 35 Jahre alt, aber in vielen Passagen aktueller denn je“, so Paul Breitner über seine Filmauswahl. Mehr...

Angela Merkel | DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA

Es war der Film, der am deutlichsten erzählte, dass das Lebensgefühl in der DDR der siebziger Jahre ein anderes war als Honecker sich das vorstellte: DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, ein Film von Heiner Carow und dem Drehbuchautor Ulrich Plenzdorf, gehörte auch zu den Filmen, die die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel nachhaltig beeindruckt hat. Deshalb suchte sie ihn aus für die Filmakademie-Reihe MEIN FILM und stellte ihn am 12. Mai 2013 in Anwesenheit der Hauptdarsteller Angelica Domröse und Winfried Glatzeder vor. Sie sprach nach der Vorführung im Berliner "Filmkunst 66" ausführlich mit Andreas Dresen über ihre Erfahrungen, Vorlieben und Konflikte als junge Physikerin in der DDR. Dabei gab es – wie im Film selbst – viel zu lachen. Mehr...

Jürgen Flimm | JULES ET JIM

MEIN FILM wurde am 6. März 2013 fortgesetzt: Jürgen Flimm, Intendant der Staatsoper Unter den Linden, präsentierte den Nouvelle-Vague-Klassiker JULES ET JIM und erläuterte im Gespräch mit Schauspielerin und Akademiemitglied Martina Gedeck, warum  Truffauts Romanverfilmung für ihn ein Meilenstein der Filmgeschichte ist. „Das ist ein meisterhafter Film darüber, wie schnell Blütenträume verwelken, über den Verlust der Jugend, mit meisterhaften Schauspielern“, begründet Flimm seine Wahl. Mehr...

Margot Käßmann | DER SCHATZ IM SILBERSEE

Margot Käßmann, Theologin und Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, hat sich für die Fortsetzung von MEIN FILM am 29. August 2012 DER SCHATZ IM SILBERSEE ausgesucht und sprach darüber, wie die Verfilmung des Karl-May-Klassikers ihre Liebe zum Kino geweckt hat. „DER SCHATZ IM SILBERSEE war mein erster Kinofilm. Und ich war absolut fasziniert: von den Charakteren, dem Ringen zwischen Gut und Böse, der Musik und der Landschaft", begründet Käßmann ihre Wahl. Mehr...

Peer Steinbrück | THE DEER HUNTER

Den Auftakt machte Peer Steinbrück MdB am 30. November 2011. Er stellte zunächst in einem persönlich gehaltenen Vortrag, dann im Gespräch mit Gastgeberin Iris Berben und schließlich auf großer Leinwand den Film seiner Wahl vor: THE DEER HUNTER („Die durch die Hölle gehen“) von Michael Cimino aus dem Jahr 1978. „Der Film zeigt auf erschütternde Weise die persönliche Traumatisierung und gesellschaftliche Zerrüttung durch Krieg“, begründet Peer Steinbrück die Wahl seines Films. Mehr...

MEIN FILM findet seit November 2011 im unregelmäßigen Rhythmus statt. Fester Schauplatz des Geschehens ist die ASTOR FILMLOUNGE in Berlin (Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin). Die Reihe wird in enger Kooperation mit der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG veranstaltet, die so darüber berichtet.
MEIN FILM versteht sich jedoch nicht nur als attraktives Angebot an deren Mitglieder, Freunde und Fördermitglieder der Deutschen Filmakademie, sondern auch als geeignetes Instrument, die Wahrnehmung der Akademie in der Öffentlichkeit zu steigern. Deshalb sind die Veranstaltungen nicht nur öffentlich zugänglich (beschränkter Kartenverkauf), sie werden auch von unserem Printpartner redaktionell begleitet.

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