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Was ich am deutschen Film hasse

Zu diesem provokanten Thema bat die Deutsche Filmakademie um Statements ihrer Mitglieder. In der Akademie der Künste in Berlin positionierten sich am 8. Februar 2004 Filmschaffende von Bernd Eichinger bis Jürgen Vogel und sicherten der Akademie bei ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung einen gelungenen Auftakt.

v.l.n.r.: Tom Tykwer, Oskar Roehler, Rosa von Praunheim, Günter Rohrbach, Senta Berger, Dominik Graf, Michael Verhoeven, Corinna Harfouch, Jürgen Vogel, Florian Gallenberger, Bernd Eichinger | Foto: © 2004, Deutsche Filmakademie

Tom Tykwer

„Man geht los, um einen Film zu produzieren, sagen wir einen Film von einem jungen Regisseur und Autor, der schon einen wirklich sagenhaft guten Debütfilm hingelegt hat [...]” Anhören

Jürgen Vogel

„Eins ist klar. Ich werde Namen nennen.” Anhören

Michael Verhoeven

„Ich hasse am deutschen Film die Verlogenheit unserer so genannten Branche, dass doch alles irgendwie okay ist, wird schon.” Anhören

Caroline Link und Dominik Graf

„Ich kann nicht sagen, dass ich etwas am deutschen Film hasse, sondern ich möchte eher sagen, dass mir etwas fehlt.”

„Ich könnte dem, was Caroline geschrieben hat, hinzufügen, dass es einem im deutschen Film ja schon immer sehr, sehr schwer fiel, Filme für Erwachsene zu finden.” Anhören

Rosa von Praunheim

„Die neue Deutsche Filmakademie sehe ich schon kurz vor der Verblödung. Was ist zu tun? Intelligenz ist essbar: Schlachten wir die Besten und fressen sie auf.” Anhören

Corinna Harfouch

„Ach, ist das gemein. Ich bin hier die einzige Frau, ist Euch das aufgefallen? Das ist so gemein.” Anhören

Florian Gallenberger

„Ja, hallo. Was hasse ich mich... was hasse ich am deutschen Film? Geht ja schon sehr freudisch los hier.” Anhören

Oskar Roehler

„Sorry, ich bin wirklich kalt erwischt worden, ich bin null vorbereitet.” Anhören

Bernd Eichinger

„Oh Mann, oh Mann. Ich bin hier als Schlussredner aufgerufen worden. Es war nicht meine Idee. Es ist auch gar nicht so einfach, wenn man sich das jetzt alles so anhört, was die da gesagt haben. Ich hebe jetzt einfach zum dialektischen Sprung an.” Anhören

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