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Eberhard Görner, Hanka Knipper und Yasemin Samdereli::bei der Mitgliederversammlung im März in Berlin
Kai Wiesinger und Olli Dittrich::beim Empfang LOLA@Berlinale
Peter R. Adam, Andreas Mücke-Niesytka und Dominik Schleier::beim LOLA FESTIVAL 2012

Begegnungen im Kino XXL 2007

Filminteressierten bot sich zwischen dem 12. und 16. November 2007 die seltene Gelegenheit, einige der Protagonisten des jüngsten deutschen Films und ihre Arbeit kennenzulernen. Zwei Gesprächsveranstaltungen in München und Berlin trugen zu einer künstlerischen, personellen und inhaltlichen Bestandsaufnahme des Filmschaffens in Deutschland bei.

v.l.n.r.: Hans-Christoph Blumenberg, Dominik Graf und Sherry Hormann

„Ihr wollt ja nur, dass die Leute Euch lieben”
Am Anfang war das Wort: Autorenfilm. Ohne Autorenfilmer kein Neuer Deutscher Film. Doch was in den 1970er Jahren eine Selbstverständlichkeit war, ist heute fast schon die Ausnahme. Wie ist das Verhältnis zwischen Autoren und Regisseuren? Diese Frage und der provokante Veranstaltungstitel standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion in München, zu der die Deutsche Filmakademie den Drehbuchautor Christoph Silber und die Regisseure Sherry Horman, Dominik Graf und Hans-Christoph Blumenberg geladen hatte. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Filmjournalisten Nicolaus Schröder. Mehr...

v.l.n.r.: Ralph Schwingel, Moderatorin Kirsten Niehuus, Marco Kreuzpaintner, Michael Weber

„Ich verstehe nicht, warum man den Vereinigten Staaten den Weltmarkt überlassen sollte.”
Täuschen wir uns selbst oder ist der deutsche Film wirklich so gut wie die Entwicklung der letzten Jahre nahelegt? Deutsches Filmwunder, ja oder nein? Wie abhängig die Antwort auf diese Fragen allein schon vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters ist, ließ die Besetzung des Podiums ahnen: Der Medienunternehmer Michael Weber handelt mit Filmen und versucht, deutsche Filme ins Ausland zu verkaufen; die Auf- und Abschwünge auf der Beliebtheitsskala internationaler Filmeinkäufer sind für ihn Alltag. Ralph Schwingel produzierte mit Wüste-Film Genrekrimis von Lars Becker, aber auch das Regiedebüt von Fatih Akin; er kennt die Mühen der Niederung für Filmproduzenten in Deutschland. Regisseur Marco Kreuzpaintner hat nach dem Erfolg von GANZ UND GAR (2003) und SOMMERSTURM (2004) mit TRADE (2007) seine erste US-Produktion realisiert und sich in Interviews wiederum über fehlende Regieangebote aus Deutschland beklagt. Das Bild vom deutschen Film und seinen Erfolgen ist widersprüchlicher als es auf den ersten Blick erscheint. Also doch alles nur geträumt? Die drei Diskussionsteilnehmer gaben im Berliner Film- und Fernsehmuseum unter der Leitung von Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Brandenburg) überraschende Antworten. Mehr...

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