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Charly Hübner und Milan Peschel::bei der Gala zum Deutschen Filmpreis
Kida Khodr Ramadan, Edin Hasanovic, Barbara Philipp, Sascha Alexander Geršak::beim Nominiertenabend im April
Klassiker sehen – Filme verstehen::Die junge Filmakademie

Urheberrecht

Auch wenn die Diskussionen über den Schutz des geistigen Eigentums, über das Urheberrecht, seine Form und seine mögliche und sicher nötige Reform schon seit Jahren im Gange sind, richtig Fahrt haben sie erst in den letzten zwölf Monaten aufgenommen. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Kreativbranche in dieser Zeit nachhaltig realisiert hat, dass es um ihre Zukunft geht.
Für die Deutsche Filmakademie fiel der Startschuss für ein deutliches und kontinuierliches Engagement mit einem Spot, den sie gemeinsam mit der Akademie der Künste und den großen Verbänden wesentlicher Urheber im Kinogeschäft zum Abschluss der Berlinale 2012 präsentierte.

Die große Verzweiflung

Warum eine Zwangslizenz für Filme im Netz falsch wäre – eine Erwiderung. Von Martin Moszkowiczweiterlesen

Verschenkt meine Filme!

Wer Filme im Internet schauen will, landet oft bei illegalen Angeboten. Das liegt auch daran, dass es keine legalen Alternativen gibt. Was also ist zu tun? Zwei radikale Lösungsvorschläge von Fred Breinersdorferweiterlesen

Piraten: Auslaufen zum kentern!

Ein Interview mit Uwe Wilhelm, dem Autor des gleichnamigen Buches.
Uwe Wilhelm und Christine Otto sind Drehbuchautoren. Er ist seit 2012 Mitglied bei den Piraten, sie hat sich gefragt, warum der Kollege ausgerechnet in eine künstlerfeindliche Partei eintritt, die mit ihren gefährlichen Forderungen zum Urheberrecht monatelang die Gemüter erhitzte. Ist das eine neue Art von Autorenexzentrik oder eine besonders intensive Recherchemöglichkeit? weiterlesen

Falsches Signal

Der Bundesverband der Musikindustrie zum neuen „Anti-Abzock-Gesetz“ der Koalition.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Diskussion um die Reform des Urheberrechts: Das Bundesjustizministerium hat sich in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode nicht mit Ruhm bekleckert. Das wird besonders deutlich durch die am 27. Juni erfolgte Verabschiedung des „Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ – die sogenannte „Abmahndeckelung“.
Den „Schutz vor überhöhten Abmahnkosten“ erklärt die Bundesregierung auf ihrer Homepage so: „Urheberrechtliche Abmahnungen unterliegen zukünftig einem so genannten Regelstreitwert. Dies bedeutet, dass der Streitwert für einen Unterlassungs- oder Beseitigungsanspruch in der Regel nur 1.000 Euro betragen darf, wenn ein Verbraucher erstmalig für eine urheberrechtliche Verletzung abgemahnt wird.
Bei einem geringeren Streitwert sinken auch die Anwaltskosten: Die Kosten für den Abgemahnten belaufen sich dann auf rund 155 Euro.“
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Petition an die EU-Kommission

Nachdem bekannt wurde, dass sich das Kollegium der 27 EU-Kommissare am 5. Dezember 2012 treffen wollte, um über die Zukunft des europäischen Urheberrechts zu beraten, hat die SAA (Europäische Dachorganisation der Verwertungsgesellschaft für Urheber im audiovisuellen Bereich) eine Online-Unterschriftenkampagne gestartet, um die Position PRO Urheberrecht zu stärken und den Entscheidungsträgern bewusst zu machen, wie essentiell Urheberrechte für Urheber sind, damit sie Kreatives erschaffen können. Diese Petition haben wir am 4. Dezember kurzfristig an alle Mitglieder der Deutschen Filmakademie verschickt – mit der Bitte, sich damit zu befassen und sie zu unterschreiben. Wir dokumentieren den Text der Petition, die von namhaften europäischen (Film)Künstlern unterzeichnet wurde, an dieser Stelle noch einmal zur Information:
Unterstützt die Urheber in Europa – schützt die Rechte von Autoren!
Über das Urheberrecht ist in letzter Zeit sehr viel gesagt und gestritten worden. Leider 
war auch eine ganze Menge Unfug dabei. In den vergangenen Jahren wurde das
 Urheberrecht beschuldigt, dafür verantwortlich zu sein, dass Werke nicht verbreitet und verliehen werden konnten. Das Urheberrecht soll Hürden erzeugt
 haben, die es Konsumenten schwieriger machen, Zugang zu den von ihnen gewünschten Werken...“ weiterlesen

Vortrag von Mark Chung

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Filmakademie am 10. November 2012 hielt Mark Chung einen Vortrag. Chung ist Musiker, Musikverleger und Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Tonträgerunternehmen. Er hat sich ganz konkret mit dem aktuellen Stand der Urheberrechtsdebatte im Spiegel unserer politischen Landschaft beschäftigt und klar Position bezogen.

Den Mitschnitt des Vortrages finden sie hier.

Zum Schutz des geistigen Eigentums

„Das Urheberrecht in der reellen Welt ist kein anderes als in der Welt des Internets. Der Wert unserer Leistung und der respektvolle und rechtlich korrekte Umgang mit unserer Wertschöpfung dürfen in der Welt des Netzes zu keiner anderen Bewertung führen als in der realen Welt mit einer funktionierenden Rechtsordnung, die hier von niemandem in Frage gestellt wird.
Ich glaube fest daran, dass es unser Anliegen sein muss, hier eine intensive Gesellschaftsdebatte zu führen, die Grundwerte und Werte vermittelt und die sachkundig und fundiert, vor allem aber auch transparent in der gesamten Öffentlichkeit stattfindet...“
– Iris Berben, Schauspielerin und Präsidentin der Deutschen Filmakademie e.V.

Den gesamten Text aus Blickpunkt:Film 21/2012 finden sie hier.

Der Rederuck - Wortmeldung vom 30. April 2012

„Der 21. März 2012 war ein guter Tag. Es war der Tag, an dem ein schüchtern klingender Reporter des Bayerischen Rundfunks dem richtigen Mann eine einfache und richtige Frage stellte. Sie ist spätestens seit diesem Tag die Gretchenfrage der deutschen Kreativgemeinschaft. Und sie wurde so deutlich gehört, weil sie so deutlich beantwortet wurde. Der Musiker und Schriftsteller Sven Regener sollte mal kurz erzählen, wie er es mit dem Urheberrecht halte. Die viereinhalbminütige Antwort fiel geriet unfreiwillig, aber zum rechten Moment zur Ruck-Rede der Kreativen, verbreitete sich - dank Internet und Informationsfreiheit! - wie ein Lauffeuer und brachte endlich eine Debatte in Schwung, die bis zu diesem Zeitpunkt schon lange gefordert wurde, aber schon deshalb nicht so genannt werden konnte, weil sich darin nur eine Seite regelmäßig und massiv zu Wort meldete. Und das schlauerweise dort, wo jeder es mitbekommen sollte - auf der Strasse und im weltweiten Netz, mit Trillerpfeifen und fäkalen Unwettern...“Alfred Holighaus

Den gesamten Text aus Blickpunkt:Film 18/2012 finden sie hier.

Stichwort Urheberrecht: Eine Diskussion zwischen Film und Politik

Das Urheberrecht ist nicht nur ein Grundrecht, sondern Menschenrecht und Bestandteil internationaler Verträge. Sein Schutz ist eine politische Verpflichtung.
Am Vorabend der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin bekräftigt die Deutsche Filmakademie e.V. noch einmal deutlich ihre Forderung an die Politik, den Schutz des Urheberrechtes und den Schutz des geistigen Eigentums in der sich technisch wandelnden Welt, im digitalen Zeitalter, endlich zu ihrer Aufgabe zu machen. Anders als die Bundesjustizministerin, die noch im Februar davon sprach, dass hier „kein Handlungsbedarf“ bestehe, sind die in der Deutschen Filmakademie versammelten Kreativen des Kinos anderer Meinung...

Die Pressemitteilung zum öffentlichen Panel am 26. April 2012 finden sie hier.

Nichts verraten - Wortmeldung vom 5. März 2012

„Als am Abend der Bärenverleihung im Berlinale-Palast das Licht im Saal ausging und die Projektion des Gewinnerfilms beginnen sollte, blieb es für lange sechs Sekunden dunkel - im Saal und auf der Leinwand. Dann tauchte der Satz auf: "Ohne Urheberschutz bleibt beim Film das Licht aus." [...] Die Reaktionen im Saal selbst waren symptomatisch für den Stand der Information und Auseinandersetzung zu diesem Thema: Es gab zustimmenden Applaus, irritiertes Schulterzucken, nicht wahrnehmbare (aber sicher vorhandene) Ablehnung und indifferente Teilnahmslosigkeit. Man könnte es so interpretieren: Die Dringlichkeit einer definitiven Klärung des Urheberrechtsschutzes in der Welt des weiten Netzes ist im kulturpolitischen Diskurs noch nicht wirklich angekommen...“Alfred Holighaus

Den gesamten Text aus Blickpunkt:Film 10/2012 finden sie hier.

Sichtbare Wortmeldung bei der Berlinale

Gemeinsam mit wesentlichen Verbänden der Kreativen in der deutschen Filmwirtschaft haben die Deutsche Filmakademie e.V. und die Akademie der Künste in Berlin zum Abschluss der 62. Berlinale ein visuelles Signal in Sachen Urheberrechtsschutz gesetzt. Ein spontan von der Deutschen Filmakademie und der Produzentenallianz entwickelter und produzierter Spot bekam kurzfristig einen Platz im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung und Vorführung des Gewinnerfilms am Abend des 18. Februar 2012 im Berlinale Palast...

Die gesamte Meldung und den Link zum Spot finden sie hier.

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