

Theo Solnik gewinnt den Preis für junge FILMkunst 2011 für seinen Film ANNA PAVLOVA LEBT IN BERLIN – die Präsidenten der Deutschen Filmakademie Iris Berben und Bruno Ganz überreichten am 28. September den Preis.
Um den Austausch zwischen der filmenden und der bildenden Kunst zu unterstützen, werden die Nationalgalerie und die Deutsche Filmakademie einen gemeinsamen Preis vergeben. Neben dem „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ wird es ab 2011 ebenfalls zweijährig auch den „Preis für junge FILMkunst“ geben.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass sich die Ästhetik des Kunst-Films und die Ästhetik der Film-Kunst sehr stark angenähert haben. Für die künstlerische Dimension der Film-Kunst gibt es jedoch jenseits der Festivals kaum Aufführungsorte, weshalb eine Auszeichnung – verbunden mit einer Aufführung der Filmkunst am Museumsort – eine wunderbare Chance ist, filmische Grenzgänger der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Ziel des Preises ist es, einerseits für Filmkunst-Werke ein neues Publikum zu erschließen (nämlich das Kunstpublikum) und andererseits den Blick auf das Wechselspiel zwischen Kunstästhetik und Filmästhetik zu lenken. Der Preis wird am gleichen Abend wie der „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ im Museum verliehen.
Die Jury besteht aus sieben Personen, davon fünf Kunstfachleute und zwei Filmkunstfachleute. Die so zusammengesetzte Jury und der doppelte Auftrag, für beide Preise tätig zu werden, wird ebenfalls neue Sichtweisen auf Filmkunst bzw. den Kunstfilm eröffnen.
In beiden Preisen bleibt jedoch die Trennung von „Film“ bzw. „Kunst“ erhalten. Entscheidend für die Nominierung ist das Selbstverständnis der Filmschaffenden, je nachdem, ob sie sich für Künstler oder für Filmemacher halten. Dementsprechend würden für den „Preis für junge FILMkunst“ nur Filmemacher nominiert werden, während für den „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ ausschließlich Künstler nominiert werden – ganz unabhängig davon, in welchem Medium sie tätig sind: Malerei, Skulptur, Fotografie oder Film.