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Sigrid Hörner und Natja Bruckhorst::beim Werkstattgespräch mit Günter Rohrbach im September in München
Peter Rommel und Manuel Bickenbach::beim Nominiertenabend in der PanAm Lounge
Anne Leppin und Günter Rohrbach::auf dem Empfang zum Filmfest München

Filmmakers in Prison

FILMMAKERS IN PRISON ist ein Projekt der Deutschen Filmakademie, das auf Initiative des Vorstandsmitgliedes Fred Breinersdorfer im Frühjahr 2011 ins Leben gerufen wurde und sich für politisch verfolgte Filmemacher einsetzt.

Markus Beeko, Alfred Holighaus, Dieter Kosslick, Fred Breinersdorfer und Knut Elstermann

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Dieter Kosslick und Fred Breinersdorfer

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Fred Breinersdorfer, Knut Elstermann, Ali Samadi Ahadi und Markus Beeko

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Ali Samadi Ahadi, Fred Breinersdorfer und Markus Beeko

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Protest für Jafar Panahi auf der Berlinale 2011

Aktuelles

+++ Am 5. Januar schließt das Iranisches Kulturministerium das unabhängige House of Cinema +++ Vorführung von THIS IS NOT A FILM zu Ehren von Jafar Panahi am 9. November in Berlin +++ Urteil gegen Jafar Panahi bestätigt +++ Oscar-Academy und US-Verbände protestieren gegen das Panahi-Urteil +++ 12. Oktober 2011: In Burma wurden erste politische Gefangene freigelassen, darunter auch der Filmemacher und Kabarettist Zarganar +++ am 17. September 2011 wurden Mojtaba Mirtahmasb, Katayoun Shahabi, sowie vier weitere Dokumentarfilmer (Hadi Afarideh, Naser Safarian, Mohsen Shahrnazdar und Shahnam Bazdar) im Iran festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen mit dem BBC zusammenzuarbeiten. +++ Ebenfalls im September wurde die Schauspielerin Marzieh Vafamehr zu 90 Peitschenschlägen und einem Jahr Gefängnis verurteilt. Sie hat Berufung eingelegt +++ Nach 17 Tagen Haft ist die iranische Filmemacherin Pegah Ahangarani am 27. Juli 2011 gegen Kaution frei gekommen. Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass sie Anklage fallen gelassen wurde. Man befürchtet, dass dies eine Appeasement-Strategie der Regierung ist +++  Drehbuchautor und Professor Ussama Ghanam am 8. Juli 2011 in Syrien festgenommen +++ Iranische Filmemacherin Mahnaz Mohammadi am 26. Juni 2011 festgenommen +++ „Ein stiller Schrei erreicht mehr als ein wirklicher“ – unter diesem Motto fand in der letzten Juli-Woche eine Protest-Aktion in Berlin lebender iranischer Künstler aus verschiedenen Disziplinen statt. Die Aktion wollte auf das Schicksal mehrerer im Iran verhafteter Filmemacher aufmerksam machen. Mehr in diesem Artikel +++

In Zusammenarbeit mit Organisationen wie „Amnesty International“, „Human Right’s Watch“ und „Reporter ohne Grenzen“ versucht die Deutsche Filmakademie – von öffentlichen Protestaktionen bis zu konkreten Informationsveranstaltungen - Betroffene zu unterstützen und Aufmerksamkeit zu erregen. Inhaftierten und ihren Angehörigen Briefe und Mails schreiben, wenn möglich sie besuchen, Spenden, ihre Filme zeigen, ihre Texte publizieren, die Presse über den Fall informieren, Gespräche mit Politikern führen.

Totalitäre Systeme reagieren auf die Freiheit des Films mit Angst und Aggression, denn sie wissen genau, dass sie die suggestive Kraft der bewegten Bilder nicht wirklich kontrollieren können.

Die Fälle Jafar Panahi, Mohammad Rasoulof, Zarganar und Dhondup Wangchen, zeigen, dass die Freiheit der Filmkunst keine Selbstverständlichkeit ist. Deswegen geht es jeden von uns an, wenn diese Freiheit eingeschränkt oder mit Füßen getreten wird – wenn Kolleginnen oder Kollegen durch Zensur, Unterdrückung, Bedrohung, Berufsverbot, Haft oder sogar Mord zum Schweigen gebracht werden.

Sie bedürfen unserer Hilfe. Einmalige Aktionen, wie unser Protest bei der Berlinale 2011 und Erklärungen oder Resolutionen sind notwendig und richtig. Allerdings setzen die Täter in totalitären Staaten darauf, dass ihre Opfer vergessen werden, dass sie in der Isolation zerbrechen und ihr Talent verkommt. Das 20jährige Berufsverbot im Iran für Panahi ist dafür ein eindringlicher Beleg. Doch die Täter fürchten nichts so sehr wie öffentlichen Druck.

Projektleitung: Fred Breinersdorfer / Alfred Holighaus, Projektkoordination: Jule BartramKontakt bei Interesse, Anregungen oder Fragen zu dem Projekt: bartram@deutsche-filmakademie.de

 

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