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Ralf Huettner::beim Dinner der Vorauswahlkommissionen
Erich Thum und Anne Leppin::bei der Mitgliederversammlung im November
Anne Fabini und Claudia Gleisner::bei der Mitgliederversammlung im November

Filmmakers in Prison

FILMMAKERS IN PRISON ist ein Projekt der Deutschen Filmakademie, das auf Initiative des Vorstandsmitgliedes Fred Breinersdorfer im Frühjahr 2011 ins Leben gerufen wurde und sich für politisch verfolgte Filmemacher einsetzt.

Die iranische Filmemacherin und Schauspielerin Mahnaz Mohammadi

Oleg Sentsov

Foto: Filmfestival Rotterdam

Übergabe eines Protestschreibens an der Iranischen Botschaft am 12. Februar 2013

Jan Josef Liefers

Übergabe eines Protestschreibens an der Iranischen Botschaft am 12. Februar 2013

Übergabe eines Protestschreibens an der Iranischen Botschaft am 12. Februar 2013

Übergabe eines Protestschreibens an der Iranischen Botschaft am 12. Februar 2013

Der syrische Filmemacher und Produzent Orwa Nyrabia ist am 23. August bei der Ausreise verschwunden.

Markus Beeko, Alfred Holighaus, Dieter Kosslick, Fred Breinersdorfer und Knut Elstermann

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Dieter Kosslick und Fred Breinersdorfer

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Fred Breinersdorfer, Knut Elstermann, Ali Samadi Ahadi und Markus Beeko

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Ali Samadi Ahadi, Fred Breinersdorfer und Markus Beeko

THIS IS NOT A FILM Vorführung am 9. November 2011

Protest für Jafar Panahi auf der Berlinale 2011

Aktuelles

+++ im Januar und Februar 2015 gibt es eine Kinotour der mit dem Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichneten Filme. Der Preis wird zweijährig unter anderem von Amnesty International und der UNESCO Kommission vergeben. Die Termine der verscheidenen Städte finden Sie hier +++ Am 11. September findet im Berliner Kino Brotfabrik ein Solidaritätsabend für Oleg Sentsov statt. Zusammen mit dem Filmfestival goEast und dem Filmfestival Cottbus hat die Europäische Filmakademie diesen Abend organisiert. Um 19 Uhr läuft Sentsovs Regiedebüt GAAMER. Die Einnahmen des Abends sollen ebenfalls der Familie des verhafteten ukrainischen Regisseurs zugute kommen +++ 27. August 2014: Die Europäische Filmakademie hat einen Fond ins Leben gerufen, um Geld für die Deckung der Verfahrenskosten des immernoch inhaftierten ukrainischen Filmemacher Oleg Sentsov zu sammeln und seine Kinder finanziell zu unterstützen. EFA-Chairwoman Agnieszka Holland hat in einem Brief noch einmal verdeutlicht, dass jeder noch so kleine Betrag helfen würde +++ Am 7. Juni 2014 musste die iranische Filmemacherin und Schauspielerin Mahnaz Mohammadi erneut ins Gefängnis. Die Petition, die ihre Freilassung fordert und von der renommierten Sektion des Filmfestivals von Cannes, der „Quinzaine des Realisateurs“, initiiert wurde, können Sie hier unterschreiben +++ der ukrainische Filmemacher Oleg Sentsov wurde verhaftet +++ Im Sommer 2012 hatten wir ausführlich über den syrischen Produzenten Orwa Nyrabia berichtet. In Kooperation mit dem vom 19. - 26. März stattfindenden Arabischen Filmfestival Berlin zeigen wir 
nun den diesjährigen Sundance-Preisträger RETURN TO HOMS (Syrien 2013) als Deutschland-Premiere am Samstag 22. März um 17.30 Uhr im Babylon Berlin Mitte. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit dem Regisseur Talal Delki, Orwa Nyrabia und dem deutschen Ko-Produzenten Hans Robert Eisenhauer (Ventana Film). Moderiert wird das Gespräch von radioeins-Filmexperte Knut Elstermann. +++ am 21. November um 19 Uhr wird im ACUD Kino in Berlin der Dokumentarfilm FREISPIELEN (R: Niko Apel) gezeigt. Es geht um vier junge Menschen aus dem Iran, die über ein Kinder-Theaterprojekt bereits in Kindern kritisches Bewusstsein wecken möchten. Alle vier Protagonisten werden anwesend sein und hinterher ausführlich über ihre Erfahrungen berichten +++ der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof wird zur Premiere seines Films MANUSCRIPTS DON´T BURN am 1. Oktober auf dem Filmfest Hamburg nicht erscheinen können. Der vor drei Jahren wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ zu Haft und Berufsverbot verurteilte Filmemacher war am 19. September von Deutschland in den Iran gereist. Dem Vernehmen nach wurde bei der Einreise in Teheran sein Pass konfisziert +++ Der Hauptdarsteller und Ko-Regisseur Kamboziya Partovi und die Schauspielerin Maryam Moghadam des Films PARDÉ von Jafar Panahi dürfen Berichten zufolge Iran nicht mehr verlassen, ihnen wurden nach der Rückkehr in die Heimat die Pässe abgenommen +++ Zahlreiche Vertreter der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE haben am 12. Februar 2013 der Iranischen Botschaft in Berlin ein an Präsident Mahmud Ahmadinedschad gerichtetes und von Filmakademie-Präsidentin Iris Berben unterzeichnetes Protestschreiben überreicht und das Schreiben rund um die Botschaft plakatiert +++ Orwa Nyrabia wurde am Nachmittag des 12. September aus der Haft entlassen +++ Martin Scorsese äußert sich zum Verschwinden von Orwa Nyrabia +++ Aufruf der International Documentary Association zur sofortigen Freilassung Nyrabias +++ Der syrische Filmproduzent und Festivaldirektor Orwa Nyrabia ist am 23. August gegen 17 Uhr am Flughafen von Damaskus verschwunden +++ Presseberichten zu Folge hält sich der im Juni festgenommene kasachische Theaterregisseur und Drehbuchautor Bolat Atabayev derzeit in Berlin auf und wird am 28. August in Weimar die Goethe-Medaille persönlich entgegennehmen können. Nach zahlreichen Protesten, wie dem hier veröffentlichten Brief von Volker Schlöndorff, wurde Atabayev aus der Untersuchungshaft entlassen +++ am 15. Juni 2012 wurde der kasachische Theatermacher und Drehbuchautor (ULZHAN) Bolat Atabajew wegen angeblicher Anstiftung zu sozialer Unruhe verhaftet. Filmakademie-Mitglied Volker Schlöndorff fordert in einem offenen Brief seine umgehende Freilassung +++ Am 5. Januar schließt das Iranisches Kulturministerium das unabhängige House of Cinema +++ Vorführung von THIS IS NOT A FILM zu Ehren von Jafar Panahi am 9. November in Berlin +++ Urteil gegen Jafar Panahi bestätigt +++ Oscar-Academy und US-Verbände protestieren gegen das Panahi-Urteil +++ 12. Oktober 2011: In Burma wurden erste politische Gefangene freigelassen, darunter auch der Filmemacher und Kabarettist Zarganar +++ am 17. September 2011 wurden Mojtaba Mirtahmasb, Katayoun Shahabi, sowie vier weitere Dokumentarfilmer (Hadi Afarideh, Naser Safarian, Mohsen Shahrnazdar und Shahnam Bazdar) im Iran festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen mit dem BBC zusammenzuarbeiten. +++ Ebenfalls im September wurde die Schauspielerin Marzieh Vafamehr zu 90 Peitschenschlägen und einem Jahr Gefängnis verurteilt. Sie hat Berufung eingelegt +++ Nach 17 Tagen Haft ist die iranische Filmemacherin Pegah Ahangarani am 27. Juli 2011 gegen Kaution frei gekommen. Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass sie Anklage fallen gelassen wurde. Man befürchtet, dass dies eine Appeasement-Strategie der Regierung ist +++  Drehbuchautor und Professor Ussama Ghanam am 8. Juli 2011 in Syrien festgenommen +++ Iranische Filmemacherin Mahnaz Mohammadi am 26. Juni 2011 festgenommen +++ „Ein stiller Schrei erreicht mehr als ein wirklicher“ – unter diesem Motto fand in der letzten Juli-Woche eine Protest-Aktion in Berlin lebender iranischer Künstler aus verschiedenen Disziplinen statt. Die Aktion wollte auf das Schicksal mehrerer im Iran verhafteter Filmemacher aufmerksam machen. Mehr in diesem Artikel +++

In Zusammenarbeit mit Organisationen wie „Amnesty International“, „Human Right’s Watch“ und „Reporter ohne Grenzen“ versucht die Deutsche Filmakademie – von öffentlichen Protestaktionen bis zu konkreten Informationsveranstaltungen - Betroffene zu unterstützen und Aufmerksamkeit zu erregen. Inhaftierten und ihren Angehörigen Briefe und Mails schreiben, wenn möglich sie besuchen, Spenden, ihre Filme zeigen, ihre Texte publizieren, die Presse über den Fall informieren, Gespräche mit Politikern führen.

Totalitäre Systeme reagieren auf die Freiheit des Films mit Angst und Aggression, denn sie wissen genau, dass sie die suggestive Kraft der bewegten Bilder nicht wirklich kontrollieren können.

Die Fälle Jafar Panahi, Mohammad Rasoulof, Zarganar und Dhondup Wangchen, zeigen, dass die Freiheit der Filmkunst keine Selbstverständlichkeit ist. Deswegen geht es jeden von uns an, wenn diese Freiheit eingeschränkt oder mit Füßen getreten wird – wenn Kolleginnen oder Kollegen durch Zensur, Unterdrückung, Bedrohung, Berufsverbot, Haft oder sogar Mord zum Schweigen gebracht werden.

Sie bedürfen unserer Hilfe. Einmalige Aktionen, wie unser Protest bei der Berlinale 2011 und Erklärungen oder Resolutionen sind notwendig und richtig. Allerdings setzen die Täter in totalitären Staaten darauf, dass ihre Opfer vergessen werden, dass sie in der Isolation zerbrechen und ihr Talent verkommt. Das 20jährige Berufsverbot im Iran für Panahi ist dafür ein eindringlicher Beleg. Doch die Täter fürchten nichts so sehr wie öffentlichen Druck.

Projektleitung: Fred Breinersdorfer / Alfred Holighaus, Projektkoordination: Jule Bartram Kontakt bei Interesse, Anregungen oder Fragen zu dem Projekt: bartram@deutsche-filmakademie.de

 

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