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Alfred Holighaus, Leon Seidel, Louis Hofmann und Boris Schönfelder::beim LOLA FESTIVAL 2012
Daniel Gottschalk und Manfred Banach::beim Nominiertenabend in der PanAm Lounge
Martin Steyer und Peter R. Adam::beim LOLA FESTIVAL 2012

Pressestimmen: Deutscher Filmpreis 2011

„Wer in diesem Jahr nicht zu den ‚Early Birds‘ oder VIPs zählte, hätte ihn angesichts einer sich schier endlos und langsam dahinwindenden Besucherschlange vor dem Friedrichstadtpalast fast noch verpasst: den Anfang der kurzweiligen Show zur Verleihung des Deutschen Filmpreises 2011. Die künstlerischen Leiter Florian Gallenberger und Benjamin Herrmann hatten sich einiges einfallen lassen und gaben dem Event, auf dem auch die leisen und kritischen Töne nicht fehlten, die richtige Würze. ‚Geschmack‘ und viel Spürsinn bewiesen auch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie, die die Lolas an ein großes Spekt- rum verteilten.“
Filmecho Filmwoche, 15. April 2011

„[...] So kann‘s gehen, und so kann‘s weitergehen auch mit der Deutschen Filmakademie, die in den paar Jahren ihrer Existenz fühlbar gewachsen und auch zusammengewachsen ist. Das alljährliche Familientreffen gelingt ihr inzwischen scheinbar nebenbei. [...] Wie gesagt: Es gab schon größere, bessere, tollere Filme und Filmjahre. Aber macht nichts, wenn die Leute so sind, wie sie sind. Und so bleiben. Dann muss einem um das deutsche Kino wirklich nicht bange sein.“
Jan Schulz-Ojala, in: Der Tagesspiegel, 9. April 2011

„Lola ist die Frau, die Männer weinen lässt. [...] Bei der 61. Verleihung des Deutschen Filmpreises traf sich wie üblich das Who-is-Who der Branche (1800 Gäste) und die Lola für den besten Schauspieler ging an Kino-Newcomer Florian David Fitz [...]“
Carolin Dendler, in: BILD am Sonntag, 10. April 2011

„Seit einigen Jahren hat der Deutsche Filmpreis eine hübsche Trophäe, die Lola heißt. Damit werden tolle Drehbücher, klasse Filme, atemberaubende Schauspielerinnen, fabelhafte Schauspieler und weitere ausgezeichnet, die am Gelingen großer Kinokunst beteiligt sind. Am Freitag schwebte nun Deutschlands Kino-Glamour-Gesellschaft [...] über den roten Teppich zur Lola-Gala in den Friedrichstadtpalast. Während der Verleihung [...] erinnerten einige Künstler und manch Tränchen liebevollst an Bernd Eichinger, den Übervater des deutschen Kinos [...]“
Philipp von Studnitz, in: B.Z., 9. April 2011

„Die Frau aller Träume heißt Lola [...] Ergriffenheit, Fassungslosigkeit, Tränen, ein in stillem Freudenschrei aufgerissener Mund, Sprachlosigkeit, Triumph − alles da, nur nach Witz, Humor muss man lange suchen. Aber dass einer der Geehrten passend zum Film über eine Elefantenführerin einen aufblasbaren Dickhäuter mit auf die Bühne bringt, ist immerhin ein Anfang. Ohnehin schien der Abend anfangs von etwas getragener Stimmung, boten doch Bruno Ganz und Iris Berben, die Präsidenten der Filmakademie, zur Einstimmung Nachdenklich-Besinnliches [...] Auch später tauchten hin und wieder gedämpfte Momente auf, bei der Erinnerung an die Toten des Jahres sowieso [...] Doch trotz allen Gedenkens, aller Wehmut, trotz der teils weitschweifigen Dankesreden, die durch die Musikregie hin und wieder gebremst werden mussten − es bleibt doch ein kurzweiliger Abend, schon wegen der Gäste, die man bei solch einer Gala nur selten sieht.“
Andreas Conrad, in: Der Tagesspiegel, 9. April 2011

„[...] Mit ihrer Entscheidung für den Spielfilm von Ralf Huettner [...] folgte die Deutsche Filmakademie dem Geschmack des Kinopublikums − mehr als eine Million Menschen haben VINCENT WILL MEER bislang gesehen. Dem Gewinner des Deutschen Filmpreises gelingt die Gratwanderung zwischen der tragischen Geschichte von drei schwer therapiebedürftigen jungen Menschen und den vielen komischen Momenten, die ihr Aufbruch vom Rand der Gesellschaft mit sich bringt. [...]“
Elke Vogel, in: Nordsee-Zeitung, 9. April 2011

„[...] Iris Berben und Bruno Ganz sind nicht allein engagierte Künstler, sondern auch politisch denkende, kritische Menschen. Sehr nachdenklich waren denn auch die Worte, die sie zur Eröffnung der Gala fanden, [...] Als Präsidenten der Deutschen Filmakademie schlugen Berben und Ganz einen weiten Bogen vom neuerlich erschütterten Japan, den Umwälzungen in der arabischen Welt und den von Mullahs ge- maßregelten iranischen Filmemachern hin zur deutschen Filmförderung. [...] Und dann schwebte auch schon, gnadenlos funkelnd, die Moderatorin Barbara Schöneberger auf die Bühne. [...]“
Anke Westphal & Patrick Heidmann, in: Berliner Zeitung, 9. April 2011

„Lola rennt? Von wegen! Lola stürmt! Gestern die 61. Verleihung des Deutschen Filmpreises (‚Lola‘). Der rote Teppich? Eine windige Angelegenheit dank Sturmtief ‚Joachim‘. [...] Während der Verleihung herrschte Humor-Hoch ‚Barbara‘ [...]“
K. Gottschild, T. Render & M. Schacht, in: BILD, 9. April 2011

„[...] Die künstlerischen Leiter der Gala, Benjamin Herrmann und Florian Gallenberger, hatten eine kurz- weilige Show auf die Beine gestellt. Dass es nicht zu brav wurde, dafür sorgte zum vierten Mal Barbara Schöneberger, die diesmal in einer Blumenkreation auf die Bühne schwebte und abwechselnd in schwarzen, silbernen oder goldenen Paillettenkleidern glitzerte wie eine Swarowski-Discokugel und mit ihren Sprüchen (‚in jedem engen Kleid steckt eine Frau, die raus will‘) für Heiterkeit sorgte und hübsche Bosheiten verteilte. Kulturstaatsminister Bernd Neumann sei kein Geldautomat, verkündete sie fröhlich, der − wie schon beim CDU-Empfang − der Filmbranche versicherte, ‚trotz eines drastischen Sparzwangs im Bundeshaushalt die Mittel für die Filmförderung nicht zu reduzieren‘. Sie seien für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft unverzichtbar. Trotz aller guten Laune bei den 1800 geladenen Gästen gab es auch nachdenkliche Momente. Das ‚Präsidentenpaar‘ Iris Berben und Bruno Ganz machte einen Exkurs in die Politik, vom durch Katastrophen geschüttelten Japan, über die Umbrüche in der arabischen Welt bis zur Situation der Fimemacher im Iran. ‚Ich finde, es geht uns ganz gut beim Film‘, lautete ihr Resümee.[...]“
mk, in: Blickpunkt Film, 18. April 2011

„[...] als die Filmakademie auch auf Wunsch der Bundeskulturpolitik vor rund zehn Jahren in Gründung war, wähnten viele Kritiker den Plan dahinter, die alljährlichen Filmprämien künftig endlich ungestört an Produzenten harmloser, stromlinienförmiger Komödien-Kinokassenschlager verteilen zu können. Stattdessen steht die Filmakademie nun unter dem Verdacht, noch anspruchsvoller zu sein als einst die Fachjurys. Das ist lustig. [...] Wer nun die Nominiertenliste für den heutigen Abend prüft, stellt fest: es ist ein absolut angemessener Querschnitt durch den deutschen Film der vergangenen zwölf Monate [...]“
Tim Schleider, in: Stuttgarter Zeitung, 8. April 2011

„Endlich haben auch die Deutschen ihre ‚Academy‘: Seit 2005 wählen die Filmschaffenden nach dem Vorbild Hollywoods ihre Preisträger selbst in einem soliden demokratischen Verfahren. In Deutschland, wo Preise gern nach Gutsherrenart von Großverlagen und Fernsehsendern selbst vergeben werden, ist die beim Deutschen Filmpreis vergebene ‚Lola‘ eine löbliche Ausnahme. [...]“
Eric Leimann, in: Hessische Allgemeine, 8. April 2011

„[...] Dieses Jahr waren die Männer die großen Abräumer des glamourösen Abends. Arme Sophie Rois! Sie gewann zwar in der Kategorie ‚beste Schauspielerin‘, konnte den Preis aber wegen Krankheit nicht selbst entgegennehmen. Der Deutsche Filmpreis im Friedrichstadtpalast − er war eine windige Angele- genheit. ‚Das letzte Mal habe ich so einen Sturm vor zwei Jahren in Südafrika erlebt‘, erzählte Vorjahres- siegerin Sibel Kekilli. Auch bei Schauspiel-Kollegin Alexandra Neldel wurden die langen Haare ‚vom Winde verweht‘. [...]“
KM & SKA, in: Berliner Kurier, 9. April 2011

„Stürmisch ging es auf dem roten Teppich vor dem Friedrichstadtpalast zu. Heftiger Wind fegte zuerst die Frisuren und Kleider der Stars durcheinander [...] Und im Saal tobte dann ein Sturm der Gefühle. [...] Lachen und Weinen, das liegt manchmal eng beieinander. [...] Und wirklich: Niemand, der auf die Bühne kam, um sich seine Lola, diesen wichtigsten und schönsten aller Filmpreise abzuholen, hatte nicht wenigstens ein kleines Tränchen im Auge. [...]“
Kati Degenhardt & Steffi Staiger, in: Berliner Morgenpost, 9. April 2011

„[...] Die Show im Friedrichstadtpalast? Naja... Barbara Schöneberger machte die Pailletten-Braut und glitzerte in Schwarz, Silbern und Gold, war witzig, ironisch, schwungvoll − was man von den Dankesreden nicht sagen konnte. Da herrschte endlose Gleichförmigkeit. Jeder dankte dem ganzen Team und seiner Oma in Buxtehude. Nur die feuchten Freudenaugen von Richy Müller sorgten für Abwechslung − und die Französin Mathilde Bonnefoy [...] Die las ihren gespeicherten Dank vom iPhone vor. [...]“
Norbert Wehrstedt, in: Leipziger Volkszeitung, 11. April 2011

„Tom Tykwers DREI ist der beste deutsche Film des vergangenen Jahres. Das kann man ganz nüchtern und ohne kritische Rechthaberei feststellen [...] Dennoch hat DREI am Samstagabend nicht die Goldene Lola für den besten Spielfilm gewonnen. Der Deutsche Filmpreis ist eben, seit er in die Hände der Akademie übergegangen ist, kein reiner Expertisenpreis mehr, sondern auch eine Art Publikumspreis, verliehen nicht von einer Jury, sondern vom inneren Kreis der deutschen Filmbranche. Und Publikumspreise werden nach Sympathie vergeben, nicht nach Expertise. [...]“
Andreas Kilb, in: Frankfurter Allgemeine, 11. April 2011

„[...] Die Goldene Lola für den besten Film aber ist eine herbe Enttäuschung: Mit dem formelhaften Behinderten-Drama VINCENT WILL MEER gilt sie einem wenig wagemutigen Konsensfilm [...] Ungeteilten Zuspruch dagegen fanden die Lolas für die Hauptdarstellerin und den herausragenden Nebendarsteller: Die Österreicherin Sophie Rois gab Tom Tykwers DREI gleichermaßen Humor und Erdung. Und Richy Müller, der heimliche Hauptdarsteller in POLL, hat den Preis schon sehr lange verdient. [...]“
Daniel Kothenschulte, in: Frankfurter Rundschau, 11. April 2011

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