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Andrew Bird::beim Werkstattgespräch mit Fatih Akin und Andrew Bird
Andrew Bird::beim Werkstattgespräch mit Fatih Akin und Andrew Bird
Katharina Müller-Elmau und Rainer Bock::beim Empfang LOLA@Berlinale

Mein Film mit Peer Steinbrück | THE DEER HUNTER

„Das Gute am Kino ist ja, dass man, wenn man erst mal drin sitzt, gern vergisst, dass es eine Kunst ist, und das, was man da sieht und hört auf der Leinwand, als Einladung versteht, es mitzuerleben, mitzuspielen, mitzufühlen, und wenn es was war, kommt man heraus und steht vor der Frage, welche Konsequenzen das, was man gerade erlebt hat, jetzt fürs Weiterleben, Weiterdenken, Weiterfühlen haben könnte.
Ein Film ist nichts, wenn in ihm nicht auch die Forderung steckt, das eigene Leben zu überdenken. Das Gespräch über Filme wird, wenn es ernst gemeint ist, immer auf ein Gespräch übers Leben hinauslaufen. Und der ideale Filmklub hätte vermutlich dieses Programm: dass zu jeder Sitzung einer einen Film mitbringt. Und dann den anderen erklärt, was dieser Film mit ihm oder aus ihm gemacht hat. Und worauf das Publikum zu achten hat, wenn dieser Film jetzt gleich zusammen betrachtet wird.
Es ist vielleicht nicht der ideale Filmklub, welchen die Deutsche Filmakademie jetzt, unterstützt und ein bisschen inspiriert von diesem Feuilleton, gegründet hat (der ideale Filmklub träfe sich mindestens jede Woche) – aber einen gewissen Erkenntnisgewinn über das, was Filme und Leben verbindet, darf man sich schon versprechen, wenn von jetzt an vier Mal im Jahre eine Person, die bekannt, interessant, relevant und nicht unbedingt Kinoexperte ist, eingeladen wird, den eigenen Lieblingsfilm nicht nur mitzubringen. Sondern vorher davon zu berichten, wie dieser Film gewirkt und wie er das Leben verändert hat.
Der erste, der diese Einladung angenommen hat, ist Peer Steinbrück. Er wird DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN zeigen, Michael Ciminos großen Film über den Krieg, in Vietnam und zu Hause in Amerika.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. November 2011

„Im Rahmen der von der Deutschen Filmakademie ins Leben gerufenen Reihe MEIN FILM sollen künftig alle drei Monate namhafte Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport in der Berliner Astor Film Lounge den Film präsentieren, der in ihrem Leben und Denken eine bedeutende Rolle spielt oder gespielt hat. Den Anfang macht am 30. November DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN, präsentiert von Peer Steinbrück. ‚Der Film zeigt auf erschütternde Weise die persönliche Traumatisierung und gesellschaftliche Zerrüttung durch Krieg‘, begründet Steinbrück seine Wahl. Unterstützung bei der Präsentation erhält er durch Gastgeberin und Filmakademie-Präsidentin Iris Berben.“
mediabiz.de am 14. November 2011

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