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Ehrenpreis 2011 steht fest 22.02.2011

Wolfgang Kohlhaase wird beim DEUTSCHEN FILMPREIS 2011 mit dem Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet.

Er gilt als „einer der wichtigsten Drehbuchautoren der deutschen Filmgeschichte“ (DER SPIEGEL): Knappe Dialoge, trockener Humor und große Zuneigung zu seinen Charakteren - mit diesen Qualitäten hat Wolfgang Kohlhaase seit mehr als 50 Jahren deutsche Filmgeschichte geschrieben und verbindet dabei mühelos als einer der wenigen deutschen Filmschaffenden Ost und West.

Wolfgang Kohlhaase wurde 1931 in Berlin geboren. In den Nachkriegswirren arbeitete er schon mit sechzehn Jahren als Reporter für verschiedene Zeitungen, wollte aber eigentlich Prosa verfassen. Als man Mitte der fünfziger Jahre in der DEFA begann, junge Alltagsgeschichten zu drehen, war er zur Stelle – und schuf mit kongenialen Regie-Partnern wie Gerhard Klein, Konrad Wolf und Frank Beyer in den folgenden Jahrzehnten einige Klassiker des DDR-Films: BERLIN – ECKE SCHÖNHAUSER, ICH WAR NEUNZEHN, SOLO SUNNY, DER AUFENTHALT, und viele andere. Nach der Wende bleibt er im Filmgeschäft, unter anderem zeichnet er mit Volker Schlöndorff in DIE STILLE NACH DEM SCHUSS das heikle Kapitel des Exils von RAF- Mitgliedern in der DDR auf sensible Weise nach. Danach arbeitet er zwei Mal mit dem Regisseur Andreas Dresen zusammen, bei SOMMER VORM BALKON und bei WHISKY MIT WODKA.

Iris Berben, Präsidentin der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE und Vorsitzende der Ehrenpreis-Jury, über den Ehrenpreisträger 2011: „Wir zeichnen einen Mann aus, der auf beiden deutschen Seiten Filmgeschichte und –geschichten geschrieben hat. Kluge, lakonische, lebensnahe, komische und manchmal bittere Beschreibungen des Alltags. Es scheint, dass Regisseure und Schauspieler dabei immer seine Komplizen sind. Und so kann man nur gewinnen.“ 

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