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Ehrenpreis für Werner Herzog 28.02.2013

Foto: Robin Holland

Werner Herzog wird bei der diesjährigen Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES mit dem Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet. „Ich habe mich über die Entscheidung der Filmakademie sehr gefreut. Schließlich ist dieser Preis die höchste Ehrung, die man im deutschen Film erhalten kann“, so Werner Herzog. Der in Los Angeles lebende, international gefeierte Regisseur wird die Auszeichnung am 26. April im Berliner Friedrichstadt-Palast persönlich entgegennehmen.

 „Diese Entscheidung ist auch der Jury eine Ehre gewesen. Schließlich hat Werner Herzog nicht nur einige der bedeutendsten und originellsten Filme des Neuen Deutschen Kinos gedreht und mit manchem Filmtitel nebenbei auch noch den Sprachschatz unseres Landes bereichert. Er ist als visionärer Filmkünstler mit nie nachlassendem Mut zum Risiko immer in Bewegung geblieben, hat nach vielen großen Spielfilmen die Grenzen des Dokumentarfilms neu definiert und wird völlig zu Recht weltweit geachtet und verehrt, begründet Iris Berben, die Präsidentin der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE und Vorsitzende der Ehrenpreisjury, die Wahl.

Werner Herzog wurde 1942 in München geboren. Nach seinem Studium der Geschichte sowie der Theater- und Literaturwissenschaft belegte er das Filmseminar in der Duquesne University in Pittsburgh. Mit seinem ersten Spielfilm LEBENSZEICHEN (1967) wurde er nicht nur als bester Regiedebütant der Berlinale geehrt, sondern auch mit dem Bundesfilmpreis. Seitdem arbeitet Herzog als Spiel- und Dokumentarfilmregisseur, Produzent, Darsteller und Autor. In den siebziger Jahren entstehen einige seiner bekanntesten Werke für das junge deutsche Kino, dem er mit ungewöhnlichen Geschichten, ungewöhnlichen Figuren und ungewöhnlichen Schauplätzen ganz eigene Akzente verleiht. Der Laiendarsteller Bruno S. und der Schauspielstar Klaus Kinski sind seine wichtigsten Protagonisten. Mit Kinski arbeitet er bis Ende der achtziger Jahre zusammen. Filme wie JEDER FÜR SICH UND GOTT GEGEN ALLE, AGUIRRE – DER ZORN GOTTES, STROZSEK und FITZCARRALDO stehen für diese Phase. Ab den neunziger Jahren konzentriert sich Werner Herzog verstärkt auf die dokumentarische Form. Es entstehen wegweisende Dokumentarfilme wie MEIN LIEBSTER FEIND oder später in den USA GRIZZLY MAN, CAVE OF FORGOTTEN DREAMS, INTO THE ABYSS und DEATH ROW.

Werner Herzog wurde bereits vier Mal mit dem DEUTSCHEN FILMPREIS (Filmbänder in Gold und Silber) ausgezeichnet, er erhielt zahlreiche internationale Preise darunter den Directors Guild of America Award, den New York Film Critics Circle Award, den Alfred P. Sloan Feature Film Prize in Sundance, den Großen Preis des Melbourne Film Festival, den Spezialpreis des Internationalen Dokumentarfilmfestivals in Amsterdam, den BBC Four World Cinema Achievment Award und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
2010 war Werner Herzog Präsident der Jury der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Die Wahl des Ehrenpreises erfolgt durch eine zehnköpfige Auswahlkommission, die der Vorstand aus den Mitgliedern, den Fördermitgliedern und dem Freundeskreis der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE bestimmt. Die Mitglieder der Ehrenpreisjury für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2013 sind:

Iris Berben (Schauspielerin und Präsidentin der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Dominik Graf (Regisseur, Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Eva Hubert (Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Freundin der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Michael Kranz (Tongestalter, Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Christoph Ott (Geschäftsführer nfp Filmverleih, Freund der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Hans Helmut Prinzler (Filmwissenschaftler, Freund der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Josef Reidinger (Geschäftsführer ARRI Film und TV Services GmbH, Freund und Fördermitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Tom Spieß (Produzent, Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Ruth Toma (Drehbuchautorin, Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)
Markus Zimmer (Produzent, Mitglied der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE)

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