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Peter Przygodda ist tot 04.10.2011

Foto: Arsenal

Wenige Wochen vor seinem siebzigsten Geburtstag erlag einer der bedeutendsten, engagiertesten und vielseitigsten Schnittmeister des deutschen Films am frühen Morgen des 2. Oktober in München einer schweren Krankheit. Przygodda, der mehrere Deutsche Filmpreise gewonnen hat, wurde vor allem durch seine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit Wim Wenders eine Legende. Er arbeitete auch mit Volker Schlöndorff und Hans W. Geissendörfer, mit Romuald Karmakar und Robert Schwentke. Er war genau, kreativ, auf produktive Weise anstrengend und auf kreative Weise preußisch. Seinen letzten Film schnitt er noch bis Ende September – im Liegen. Denn: „Ich habe noch jeden Film bis zum Ende geschnitten.“

Die Dokumentarfilmer Mischka Popp und Thomas Bergmann, deren Filme er alle mit seinem ebenalls ausgeprägten Gespür für das Dokumentarische geschnitten hat, haben ihm zum Abschied einen Text geschrieben, mit dem sich alle Kolleginnen und Kollegen, die ihn kannten, liebten und mit ihm gearbeitet haben, verabschieden können. Das Kino trauert um Peter Przygodda.

„Unser Freund Peter Przygodda ist gestorben, nach langer schwerer Krankheit. Er hat deutsche Filmgeschichte geschrieben. Seit 25 Jahren hat er auch uns und unsere Filme begleitet und geprägt. Er war ein Arbeitstier, und das Leben fuhr mit ihm Achterbahn. Und er drückte den Schleuderknopf. Mit ihm haben wir die intensivste Arbeitserfahrung erlebt, die wir je hatten. Er konnte mit dem Material tanzen. Und manchmal haben wir im Schneideraum das Glück gefunden. So wurden wir Freunde. Wir sind sehr traurig.“

Mischka Popp/Thomas Bergmann

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