Matthias Schweighöfer::ZWEIOHRKÜKEN
Jörg Schüttauf::MEINE SCHÖNE NACHBARIN
Hannah Herzsprung::LILA, LILA

„Insgesamt spiegelt die Auswahl aber den Stand der Dinge: Neben Filmen, die sich lange in den Kinos hielten, sind zahlreiche Produktionen zu sehen, die zu Unrecht nur kurz auf den Spielplänen standen: beispielsweise FARLAND und der frei finanzierte, wunderbare Hip-Hop-Film STATUS YO!. Mit Helmut Dietls VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE ist der teuerste Flop des Jahres zu besichtigen. Vilsmaiers BERGKRISTALL und Geißendörfers SCHNEELAND künden von der Wiederkehr des Heimatfilms; auch die neuen Filme zur deutschen Nazi-Vergangenheit laufen. Und Wenders’ LAND OF PLENTY auf der einen sowie Roehlers AGNES UND SEINE BRÜDER auf der anderen Seite vertreten die einstige wilde alte und die derzeitige wilde junge Garde.”
Ralf Schenk, in: Berliner Zeitung, 21.03.2005

„Der Kurfürstendamm ist zwar nicht der Sunset Boulevard, aber ein bisschen Hollywood-Atmosphäre kommt demnächst trotzdem nach Berlin: mit den ‚Lolas’ [...]”
Arvid Kaiser, in: Tagesspiegel, 21.03.2005

„Es ist ein bisschen wie bei der Berlinale. Da sitzen Star, Filmemacher und Zuschauer gemeinsam im Kino. Nur dass es diesmal nicht um Goldene Bären, sondern um die Lolas geht, die Deutschen Filmpreise, die am 8. Juli in der Philharmonie vergeben werden.”
Silke Böttcher, in: Berliner Morgenpost, 21.03.2005

„Statt knallharter Jury-Hermetik ist diesmal totale Transparenz angesagt, deshalb gibt es ab dieser Woche das große LOLA Festival – sechs Wochen lang werden die 42 Filme in Berlin, Hamburg, Köln und München (in den Inselkinos im Forum am Deutschen Museum) gezeigt. Der deutsche Film stellt sich dar in seiner Gesamtheit, und wir lassen das vergangene Kinojahr konzentriert Revue passieren, das manchmal ein wenig neureich war (UNTERGANG) und manchmal komisch-derb (ALLES AUF ZUCKER), ungeniert ((T)RAUMSCHIFF SURPRISE) und juvenil (SOMMERSTURM), streng (LAUTLOS) und innig (LAND OF PLENTY), widersetzlich (DIE FETTEN JAHRE) und unterweltlich (VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE), energisch (HÖLLENTOUR) und stürmisch (DIE WILDEN KERLE) beschaulich (CARPATIA) [...]”
Fritz Göttler, in: Süddeutsche Zeitung, 24.03.2005

„[...] eine bemerkenswerte Öffentlichkeitsarbeit für den deutschen Film, die nicht zu unterschätzen ist und die über manchen (internen) organisatorischen und finanziellen Disput hinweg helfen sollte.”
Filmdienst, 31.03.2005

„Seit Dezember 2004 führt die Filmakademie das Vorauswahlverfahren zum Deutschen Filmpreis 2005 durch. Die erste Stufe des dreistufigen Auswahlverfahrens ist inzwischen abgeschlossen, die Jurymitglieder in den einzelnen Sektionen haben mit großem Engagement die Filme und Einzelleistungen ausgewählt. Das Nominierungsverfahren ist gestartet und das LOLA-Festival, in dem vom 21. März bis 1. Mai insgesamt 42 Spiel-, Dokumentar- sowie Kinder- und Jugendfilme öffentlich von den Mitgliedern der Akademie, der Presse und einem interessierten Publikum auf der großen Leinwand in Berlin, Hamburg, Köln und München gesehen werden können, soll zur verstärkten Wahrnehmung des Deutschen Filmpreises beitragen. Auch dies ist ein guter Beitrag zum deutschen Film.”
Christina Weiss, in: Promedia 04/2005

„Nun geht es wieder dahin, wo die Filme hingehören – ins Kino [...] eine bemerkenswerte Öffentlichkeitsarbeit für den deutschen Film, die nicht zu unterschätzen ist und die über manchen (internen) organisatorischen und finanziellen Disput hinweg helfen sollte.”
Filmdienst 07/2005

„[...] bietet die Deutsche Filmakademie erstmals allen Kinointeressierten eine herrliche Plattform, sich über den deutschen Film zu informieren und auszutauschen: Sechs Wochen lang werden die Filmhighlights des vergangenen Kinojahres gezeigt. Mit dabei: Die Macher und Mitwirkenden der Filme. Für das Publikum eine wunderbare Gelegenheit, den einen oder anderen verpassten Film doch noch zu sehen, noch mal im Lieblingsfilm zu schwelgen, neues zu entdecken und sich ein Gesamtbild vom Kinojahr 2004 zu machen. [...]”
IN München, 07/2005

„Es ist ein etwas anderes Kino-Erlebnis. Da sitzen die Zuschauer neben Filmstars, und auch mancher Regisseur lässt sich blicken. [...] Das Spektakel, bei dem bis 1. Mai 42 [...]” für den Deutschen Filmpreis vorausgewählte Filme laufen, versprüht ein bisschen Berlinale-Atmosphäre.
Berliner Morgenpost, 10.04.2005

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