... verspricht viel Neues und die Deutsche Filmakademie ist voller Vorfreude. Nach dem organisatorischen Aufbau und ersten ‚Gehversuchen’ des jungen Vereins sollen die vielfältigen Pläne und Ideen der Filmschaffenden für ihr Forum und den deutschen Film endlich in die Tat umgesetzt werden!
Die erste Vorstandssitzung im neuen Jahr bringt bereits die ersten Projekte und das zukünftige Erscheinungsbild der Akademie auf den Weg. So wird u.a. eine Arbeitsgruppe DEUTSCHER FILMPREIS vorbereitet und Christiane Teichgräber als Geschäftsführerin verpflichtet, Sponsoren können akquiriert und weitere Mitglieder gewonnen werden.
6. Februar 2004
Kulturstaatsministerin Christina Weiss verfolgt auch weiterhin interessiert die Fortschritte der Deutschen Filmakademie und trifft sich mit Vertretern zu einem informellen Austausch über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Vereins.
8. Februar 2004
Parallel zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin findet die erste außerordentliche Versammlung mit über 200 Mitgliedern in der Akademie der Künste statt. Neben zahlreichen organisatorischen Tagesordnungspunkten verabschieden die Mitglieder auch eine Resolution zugunsten des neuen Filmförderungsgesetzes, tauschen sich intensiv in ihren Sektionen aus und weihen das interne Mitgliederforum auf der Webseite der Filmakademie ein – es darf diskutiert werden!
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung heißt es ‚Vorhang auf!’ für die erste öffentliche Veranstaltung der Deutschen Filmakademie: In Kooperation mit der Akademie der Künste lädt sie zu einer STATEMENT-VERANSTALTUNG unter dem Motto „Was ich am deutschen Film hasse” ein.
Zehn Mitglieder positionieren sich zu diesem bewusst provokanten Thema und locken weit über 500 Besucher aus der Filmbranche und der interessierten Öffentlichkeit sowie zahlreiche Pressevertreter und Mitglieder zu einem ganz besonderen Meinungsaustausch und der anschließenden BLAUEN STUNDE. Die Medienresonanz ist erfreulich hoch, so werden u.a. die Statements der Redner auf einer ganzen Seite in der FAZ veröffentlicht.
Die Veranstaltungsreihe BEGEGNUNGEN IM KINO startet in Berlin und München mit dem Thema Schauspielerei. Nach der Vorführung von Andres Veiels Dokumentarfilm DIE SPIELWÜTIGEN diskutiert der Regisseur mit Schauspieler Jürgen Vogel (Berlin) und Akademie-Präsidentin Senta Berger (München). Die ersten regionalen Heimatstätten der Deutschen Filmakademie sind damit etabliert: der Berliner Filmpalast, das Abaton Kino in Hamburg und das Forum am Deutschen Museum in München. Das Ziel ist rasch klar: Regelmäßig sollen die BEGEGNUNGEN einmal im Monat für Mitglieder, den Freundeskreis, Fördermitglieder und die Presse stattfinden und den Diskurs über den deutschen Film beleben.
Kurz vor der Vergabe der Filmpreise 2004 steckt die Deutsche Filmakademie bereits in den ‚LOLA-Vorbereitungen’ für das kommende Jahr. Bei einem informellen Treffen mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Dr. Christina Weiss, konkretisiert die Deutsche Filmakademie ihre Ideen für den DEUTSCHE FILMPREIS 2005: Sie stellt nicht nur organisatorische Rahmendetails und erste kreative Umsetzungen vor, sondern auch das geplante dreistufige Auswahlverfahren.
Bevor am Abend der DEUTSCHE FILMPREIS verliehen wird, kommen 170 Filmkünstler zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung in der Akademie der Künste zusammen. Dort werden nicht nur das vom Fördermitglied e27 gestaltete Erscheinungsbild und Logo der Deutschen Filmakademie präsentiert, sondern auch die neuen Mitgliedsausweise verteilt und über die LOLA-Verleihung 2005 diskutiert. Nach der Wahl der Vorstandsvertreter und Ehrenmitglieder wird die Resolution zur Kürzung der Hamburger Filmförderung verabschiedet. Tragisches Ende der engagiert verlaufenden Versammlung ist der Tod des Drehbuchautors Peter Märthesheimer, der am frühen Nachmittag an Herzversagen stirbt. Die Mitglieder trauern um ihren Kollegen und die geplanten Sektionstreffen finden nur eingeschränkt statt.
Am Rande des Filmfests München empfängt die Deutsche Filmakademie ihre Mitglieder und Freunde zu einer BLAUEN STUNDE auf der Terrasse des Forums am Deutschen Museum.
Bei der FIRST STEPS-Verleihung in Berlin gibt die Schauspielerin Jasmin Tabatabai das Projekt MENTORSCHAFT für die diesjährigen Preisträger bekannt. Sie bekommen zu ihrem Nachwuchspreis von der Deutschen Filmakademie noch ein weiteres ‚Geschenk’: Ein Jahr lang werden sie professionell von einem Mitglied ihrer Wahl begleitet und in den Sachfragen ihrer nächsten Produktion intensiv beraten und betreut. Zudem stellt ihnen das Fördermitglied Avid Technology kostenlos das AVID Xpress Pro Programm zur Verfügung.
Günter Rohrbach, Stefan Arndt und Christiane Teichgräber sind zu einer informellen Gesprächsrunde im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags geladen. Unter dem Vorsitz von MdB Monika Griefhahn (SPD) und der Kulturstaatsministerin Christina Weiss berichten sie über das erste Jahr der Deutschen Filmakademie, das dreistufige Auswahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS und die Pläne für die Verleihung 2005. Alle Beteiligten begrüßen diesen lebhaften und konstruktiven Austausch und bestätigen noch einmal den politischen Beschluss, die Entscheidung über die Vergabe der LOLAS fortan in die Hände der Deutschen Filmakademie zu legen.
Auch der Erfahrungsaustausch innerhalb der Akademie feiert an diesem Tag einen Erfolg: Das erste EXTRABLATT, der interne Info-Brief für alle Mitglieder, Freunde und Förderer, erscheint. Monatlich wird er von nun an nicht nur aktuelle Fragen aufwerfen und wichtige Termine oder Neuerungen ankündigen, sondern auch auf neue Tendenzen und Entwicklungen hinweisen, über zentrale Fakten rund um das Thema Kino und die Arbeit der Filmakademie informieren – es gibt viel zu berichten!
Der Vorstand der Deutschen Filmakademie tagt in Berlin in Anwesenheit des BKM-Vertreters Jürgen Tillmann und legt das Prozedere für das dreistufige Auswahlverfahren gemäß den Richtlinien zum DEUTSCHEN FILMPREIS fest: Die Vorauswahl wird im Februar 2005, das Nominierungsverfahren im März und April 2005 und die Wahl der Preisträger im Juni 2005 stattfinden. Da sich die Gründung der Filmakademie am 8. September 2004 zum ersten Mal jährte, sind anschließend Pressevertreter zum Gespräch geladen. An ihrem ersten ‚Geburtstag’ vereint die Filmakademie mittlerweile stolze 520 Mitglieder, 54 Freunde und 14 Fördermitglieder.
Das Treffen der Mitglieder und Freunde zur BLAUEN STUNDE bei den 38. Internationalen Hofer Filmtagen verdeutlicht erneut, dass es weiterhin ein Bedürfnis nach Austausch und Information gibt. Dabei steht weniger das Interesse an den konkreten Aktivitäten der Akademie im Fokus, sondern einmal mehr geht es vorrangig um den DEUTSCHEN FILMPREIS und dessen Verleihung 2005.
Präsidium und Vorstand der Akademie laden fünf Persönlichkeiten, die große Verdienste in der Geschichte und Entwicklung des deutschen Films erworben haben, ein, Ehrenmitglieder der Deutschen Filmakademie zu werden: Schauspielerin Brigitte Mira, Production Designer Ken Adam, Schauspieler Erwin Geschonneck, Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann und Regisseur Kurt Maetzig nehmen diese Einladung dankend an.
26. November 2004
Auf der achten Vorstandssitzung der Akademie wird in Anwesenheit von BKM-Vertreter Jürgen Tillmann ausführlich über das Auswahlverfahren und die Verleihung der Filmpreise diskutiert, das Erscheinungsbild für die LOLA verabschiedet und das Prozedere für den Ehrenpreis festgelegt. Besonderes Augenmerk bei der Mitgliedergewinnung wird zukünftig auf Ostdeutschland liegen, damit die Filmakademie auch diesbezüglich die Vielfalt deutschen Filmschaffens widerspiegelt und unterschiedliche Erfahrungen miteinander verbindet. Beim GET TOGETHER am Abend klingt dieser Meilenstein auf dem Weg zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2005 gemütlich aus.
Nahezu die Hälfte aller Mitglieder der Deutschen Filmakademie kommen in der Akademie der Künste zu ihren Sektionstreffen und der anschließenden Vollversammlung zusammen. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorstandswahlen, die Wahl der Vorauswahljurys für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2005 und eine ausführliche Diskussion über die Filmpreis-Verleihung am 8. Juli 2005 in Berlin. Die Mitglieder verabschieden eine Resolution zur steuerlichen Förderung von Filmproduktionen in Deutschland und appelieren in einem Offenen Brief an die Kulturstaatsministerin Christina Weiss, der gefährdeten deutschen Filmkultur nicht die finanzielle Unterstützung zu entziehen.
51 Juroren der Vorauswahl zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2005 nehmen die Sichtungsarbeit der angemeldeten Filme auf und bereiten sich auf die Sitzung am 9./10. Februar 2005 in Berlin vor.
Wir blicken auf ein arbeitsintensives Jahr und erste Erfolge zurück: Das große Ziel, das Auswahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS auf den Weg zu bringen, hat klare Formen angenommen, vielfältige Veranstaltungen haben ihr Publikum und eine interessierte Öffentlichkeit gefunden und die Presseresonanz ist konstant hoch. Parallel wächst die Filmakademie weiter und wird so immermehr zu einem breiten Forum der deutschen Filmkünstler.