Heinrich Schafmeister::EVET, ICH WILL!
Matthias Schweighöfer::ZWEIOHRKÜKEN
Karoline Herfurth::BERLIN 36

Das Jahr 2003...

... beginnt für die Deutsche Filmakademie offiziell erst im September und steht ganz unter dem ‚Stern ihrer Geburt’: Endlich gibt es eine Heimat für die Kinofilmschaffenden in Deutschland und ein Forum, um sich Gehör zu verschaffen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gründungsversammlung im Hotel Adlon

Gründungsversammlung im Hotel Adlon

8. September 2003
Im Berliner Hotel Adlon treffen sich fast 100 Filmschaffende aus ganz Deutschland: Nach einer lebhaften und offenen Diskussion werden die von den Gründungsvätern Helmut Dietl, Bernd Eichinger, Ulrich Felsberg und Mathias Schwarz vorbereitete und mit dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) abgestimmte Satzung mit drei Änderungen sowie die Richtlinien zur Vergabe der Deutschen Filmpreise verabschiedet. Die Mitglieder wählen Senta Berger und Günter Rohrbach zu ihren Präsidenten und einen elfköpfigen Vorstand mit den Vorsitzenden Stefan Arndt, Katharina Thalbach und Michael Ballhaus. Der Vorstand nimmt seine Arbeit auf, bespricht erste Schritte für den Aufbau und gewinnt Christiane Teichgräber als kommissarische Geschäftsführerin.

9. September 2003

Das Präsidium und der Vorstand stellen sich auf einer Pressekonferenz den Fragen der Presse. Das Medieninteresse ist mit sechs TV-Teams und rund 70 Journalisten extrem groß. Über die Gründung der Deutschen Filmakademie wird breit berichtet.

3. Oktober 2003

Stefan Arndt, Senta Berger, Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Günter Rohrbach

Stefan Arndt, Senta Berger, Staatsministerin
Dr. Christina Weiss, Günter Rohrbach

Die Vorstandsmitglieder treffen sich zu einem ersten Erfahrungsaustausch und diskutieren einen Tag lang Inhalte, Aufgaben, Struktur, Finanzierung und Budget der Deutschen Filmakademie.

30. Oktober 2003
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Dr. Christina Weiss, lädt die Präsidenten Senta Berger und Günter Rohrbach sowie den Vorstandsvorsitzenden Stefan Arndt zum Gespräch und stellt sie der Presse vor.

Hohenzollerndamm 150

Hohenzollerndamm 150

1. Dezember 2003
Auf dem ehemaligen AEG-Gelände am Hohenzollerndamm 150 in Berlin werden Büroräume bezogen, deren Miete mit Hilfe des Fördermitglieds Elektrofilm Postproduction Facilities und der Daimler Chrysler AG finanziert werden können. Die kostenlose Möblierung übernehmen der Szenenbildner Knut Loewe und der Delikatessen Requisiten Fundus Berlin.

13./14. Dezember 2003
Die erste Vorstandssitzung der Filmakademie in Berlin findet über zwei Tage statt und greift ein breites Themenspektrum auf: Zukünftige Inhalte und Aufgaben der Akademie, ihr Erscheinungsbild und die notwendige Pressearbeit, mögliche Projekte und Veranstaltungen sind ebenso ein Schwerpunkt wie der DEUTSCHE FILMPREIS 2005, die nächste Mitgliederversammlung und der erste öffentliche Auftritt bei der Berlinale 2004.

Das war 2003...

Vier Monate nach ihrer Gründung vereint die Deutsche Filmakademie bereits 330 Mitglieder. Die Bilanz weist Einnahmen in Höhe von 41.000.- € aus Beiträgen und 44.000.- € aus Spenden der Mitglieder sowie rund 20.000.- € Sachspenden aus – ein gelungener Start und ein deutlicher Beweis für die Akzeptanz und das Bedürfnis nach einer Deutschen Filmakademie.

24.deDeutscher-FilmpreisLOLA FESTIVAL